Schadstoffsanierung Berlin nach TRGS 519 & 521
Asbest, KMF, PAK und PCB fachgerecht erkunden, sicher ausbauen und mit Entsorgungsnachweis abführen – zertifiziert, dokumentiert und aus einer Hand.
Asbest, KMF, PAK und PCB fachgerecht erkunden, sicher ausbauen und mit Entsorgungsnachweis abführen – zertifiziert, dokumentiert und aus einer Hand.
Schadstofferkundung und Kataster nach VDI 6202: Jede verdächtige Bauteilschicht wird beprobt und dokumentiert.
Asbest, KMF, PAK und PCB werden nach TRGS 519 und 521 erkundet, eingehaust, ausgebaut und mit Entsorgungsnachweis abgeführt.
Anzeigefristen beim LAGetSi, Laborzeiten für Proben und die Freimessung planen wir von Anfang an ein. So starten die Arbeiten pünktlich und die Freigabe erfolgt zum vereinbarten Termin – wichtig, wenn Folgegewerke oder ein Abbruch anschließen.
Unser Angebot weist Erkundung, Abschottung, Ausbau, Freimessung und Entsorgung getrennt aus – inklusive der Deponiegebühren für gefährliche Abfälle. Sie sehen vorab, welche Menge zu welchem Preis entsorgt wird, ohne Überraschungen bei der Schlussrechnung.
Ein fester Ansprechpartner koordiniert Behördenanzeigen, Laborproben und Nachweise. Sie erhalten nach Abschluss eine vollständige Dokumentation mit Freigabeprotokoll, Begleitscheinen und Fotos – aufbereitet für Bauakte, Verkauf oder Förderantrag.
Wir arbeiten nach TRGS 519, 521 und 524 mit Schwarz-Weiß-Bereichen, Unterdruckhaltung und persönlicher Schutzausrüstung. Unsere Sachkundigen sind geschult und die Arbeiten werden vor Freigabe durch eine unabhängige Messstelle kontrolliert – zum Schutz von Bewohnern, Nachbarn und Mitarbeitern.
Fachliche Beratung und Planung vor Angebotsabgabe und während der gesamten Bauphase. Moderner Rückbau ist heute ein komplexer Prozess, der hohe technologische Anforderungen stellt und eine präzise Planung und Durchführung erfordert.
Wir bieten umfassende Abbrucharbeiten für Gebäude und Strukturen jeder Art und Größe. Dabei sorgen wir für einen sicheren und effizienten Ablauf, um Platz für Neues zu schaffen.
Dachsanierung Berlin

Bei der Entkernung entfernen wir nicht tragende Bauelemente und schaffen so die Grundlage für Sanierung und Umbau im Bestand, ohne die Gebäudestruktur zu beeinträchtigen.
Entkernung BerlinWir übernehmen professionelle Abbruch- und Abrissarbeiten für Gebäude und Anlagen jeder Art. Dabei garantieren wir einen sicheren, termingerechten und sauberen Ablauf, um die Grundlage für Ihr neues Bauprojekt zu schaffen.
Abbruch Berlin
Wir führen eine kostenfreie Erstberatung durch und prüfen Ihr Objekt direkt vor Ort auf mögliche Schadstoffe, damit alle weiteren Maßnahmen sicher und geplant erfolgen können.
Wir übernehmen sämtliche behördlichen Genehmigungen und setzen die Sanierungsarbeiten nach Gefahrstoffverordnung und TRGS – angezeigt beim LAGetSi Berlin – fachgerecht und termintreu für Sie um.
Alle Schadstoffe werden fachgerecht entsorgt, das Objekt gründlich gereinigt und inklusive vollständiger Dokumentation an Sie übergeben.
Ganz gleich, ob Asbest, PCB, Schimmel oder Blei – die ROB Abbruch GmbH sorgt für eine sichere und nachhaltige Sanierung. Modernste Technik, umfassendes Fachwissen und professionelle Entsorgung garantieren, dass Ihre Immobilie wieder schadstofffrei ist.
Viele Berliner Gebäude aus den 1950er- bis 1990er-Jahren enthalten Asbest, künstliche Mineralfasern, PAK-haltige Kleber oder PCB. Vor Umbau, Sanierung oder Abbruch in Berlin stellen sich Eigentümern und Bauherren deshalb praktische Fragen: Wer muss was anzeigen, welche Unterlagen sind nötig, wie läuft eine Sanierung ab und was kostet sie? Die folgenden Antworten fassen die wichtigsten Regelungen für Berlin zusammen – von der Anzeige beim LAGetSi bis zur Entsorgung mit Nachweis.
Für bestimmte Schadstoffe wie Asbest und PCB gelten behördliche Meldepflichten. Asbestarbeiten müssen dem Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi) gemeldet werden. PCB-Sanierungen müssen ebenfalls den Bezirksämtern angezeigt werden.
Weitere Informationen zu den notwendigen Anzeigepflichten in Berlin finden Sie hier:
Schadstoffsanierungen (z. B. Asbestsanierung) melden Sie beim LAGetSi Berlin (Turmstraße 21, 10559 Berlin). PCB-Sanierungen sind der zuständigen Bauaufsichtsbehörde des Bezirksamtes zu melden.
Für eine Schadstoffsanierung in Berlin werden in der Regel folgende Unterlagen benötigt:
Schadstoffgutachten durch zertifizierte Gutachter.
Anzeigeformular zur Schadstoffentfernung (z. B. Asbest: TRGS 519-Anzeigeformular).
Entsorgungskonzept.
Nachweis der Fachkunde des ausführenden Unternehmens (Sachkundenachweis).
Analyse: Zertifizierte Fachleute prüfen den Schadstoffbefall und erstellen ein Sanierungskonzept.
Sanierungsvorbereitung: Abschottung der betroffenen Bereiche, Einrichtung von Schutzmaßnahmen.
Sanierung: Schadstoffe werden durch geschultes Personal sicher entfernt und luftdicht verpackt.
Entsorgung: Schadstoffe werden als Sondermüll über zertifizierte Betriebe entsorgt.
Freimessung und Abschluss: Durchführung einer abschließenden Kontrolle und Freimessung; danach Übergabe der Räume mit Dokumentation.
Die Kosten hängen stark vom Schadstoff, dessen Umfang und Gebäudesituation ab. Weitere Einflussfaktoren sind Einbausituation und Zugänglichkeit: Fest gebundene Asbestprodukte wie Wellplatten sind deutlich günstiger zu sanieren als schwach gebundene Spritzasbest- oder Kleberschichten, die aufwändige Abschottungen und Unterdruck erfordern. Hinzu kommen Laboranalysen, Freimessung, Gerüst oder Hebetechnik und die Deponiegebühren für gefährliche Abfälle.
Durchschnittliche Richtwerte:
Asbestsanierung: ca. 40–120 €/m²
PCB-Sanierung: ca. 50–150 €/lfm Fugen
Schimmelpilzsanierung: ca. 30–100 €/m²
Bleifarbenentfernung: ca. 25–90 €/m²
Nach einer kostenfreien Besichtigung erhalten Sie von uns ein individuelles Festpreisangebot mit ausgewiesenen Entsorgungskosten.
LAGetSi (Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit): überwacht Asbestsanierungen.
Bezirksämter (Bauaufsicht): Zuständig für Meldungen und Genehmigungen von PCB-Sanierungen.
Umweltämter der Bezirke: Bei Fragen zu Schimmelpilzbefall und umweltgerechter Entsorgung beratend zuständig.
Nein. Schadstoffsanierungen unterliegen in Berlin strengen gesetzlichen Vorschriften und dürfen nur durch qualifizierte Fachfirmen mit entsprechendem Sachkundenachweis durchgeführt werden. Dies gilt insbesondere für Asbest und PCB.
Schadstoffe wie Asbest oder PCB gelten als Sonderabfall und müssen über spezialisierte Entsorgungsbetriebe entsorgt werden. In Berlin werden die Schadstoffe zur fachgerechten Entsorgung bei zertifizierten Sonderabfallbetrieben abgegeben und entsprechend den gesetzlichen Vorgaben behandelt.
Verpackt wird bereits am Ausbauort, getrennt nach Abfallschlüssel: Asbest (AVV 17 06 05*), künstliche Mineralfasern (17 06 03*), PCB-haltige Bauteile (17 09 02*) und teerhaltige Materialien (17 03 01*). Für diese gefährlichen Abfälle führen wir das elektronische Nachweisverfahren mit Entsorgungsnachweis vor Beginn und Begleitschein je Transport.
Nicht belastete Fraktionen gehen getrennt in die Verwertung. Nach Abschluss erhalten Sie alle Begleitscheine, Wiegenoten, das Freimessprotokoll und eine Fotodokumentation – Unterlagen, die Käufer, Banken und Behörden regelmäßig anfordern.
Tätigkeiten mit Asbest dürfen nur Betriebe ausführen, deren Personal die Sachkunde nach TRGS 519 besitzt. Arbeiten mit hohem Risiko, etwa an schwach gebundenem Asbest, erfordern zusätzlich eine Zulassung nach § 11a Gefahrstoffverordnung durch das LAGetSi.
Die Anzeige erfolgt objektbezogen spätestens sieben Tage vor Beginn, mit Gefährdungsbeurteilung, Arbeitsplan und Betriebsanweisung. Für künstliche Mineralfasern gilt TRGS 521, für PCB und PAK TRGS 524 in Verbindung mit DGUV Regel 101-004. Seit der Novelle der Gefahrstoffverordnung müssen Bauherren bei Gebäuden mit Baubeginn vor dem 31. Oktober 1993 vorhandene Informationen zu Asbest bereitstellen; bei der Erkundung helfen wir.
Asbest steckt in Berliner Gebäuden bis 1993 vor allem in Wellplatten und Fassadenplatten, Floor-Flex-Bodenbelägen und deren schwarzem Kleber, Nachtspeicheröfen, Brandschutzklappen, Rohrisolierungen, Fensterkitt sowie Spachtel- und Putzmassen. Künstliche Mineralfasern alter Produktion finden sich in Dach- und Deckendämmungen, Rohrschalen und Trennwänden bis etwa 1996 – erkennbar oft nur per Laborprobe.
PAK-haltige Teerkleber liegen unter Parkett und Holzpflaster, Teerpappen auf Flachdächern; PCB in Fugendichtstoffen, Anstrichen und Kondensatoren von Leuchten aus den 1960er- bis 1980er-Jahren. In Plattenbauten der DDR treten Asbestzement-Elemente und PCB-Fugen häufig gemeinsam auf. Eine Erkundung vor Umbau oder Abbruch schafft Klarheit und verhindert Baustopps.
Unsere Sanierungsteams arbeiten im gesamten Berliner Stadtgebiet: in Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Reinickendorf – im bewohnten Bestand ebenso wie im leerstehenden Objekt vor dem Abbruch.
Im Umland sind wir unter anderem in Schönefeld, Königs Wusterhausen, Wildau, Zeuthen, Eichwalde, Blankenfelde-Mahlow, Ludwigsfelde und Teltow sowie in Potsdam im Einsatz. Für Vorhaben im übrigen Land Brandenburg sprechen Sie uns bitte an.
Betroffen sind vor allem Gebäude der Baujahre zwischen den 1950er- und den 1990er-Jahren, in Berlin also Altbaubestand ebenso wie die Großsiedlungen am Stadtrand. Unser Betriebshof liegt in der Zeppelinstraße 1 in 12529 Schönefeld; von dort erreichen wir auch Objekte im angrenzenden Brandenburg kurzfristig.